Aus der unendlichen Menge der Informationen filtern wir in unserem Gehirn das Wesentliche, Sinnvolle heraus. Diesen Prozess nenne ich Exformation.
Donnerstag, Januar 25, 2007
Wieder mal in eigener Sache.
Wie ich hier schon mal berichtet habe, betreibe ich zur Finanzierung meiner Kunstprojekte ein kleines Internetgeschäft. Was heißt betreiben? Seit Monaten bin ich im Netz unterwegs und teste verschiedene Angebote.
Nachfolgendes habe ich dazu zu sagen. (Die Exformation geht bald weiter)
Es hat jetzt doch etwas länger gedauert, aber ich habe doch tatsächlich 14 Tage gebraucht, um meine neue Webseite zu gestalten. Die erste Konzeption war ja ganz einfach, aber dann bin ich schnell drauf gekommen, dass es nur Sinn macht, wenn ich alles das auf der Seite habe, was auch dazugehört.
Und so sind es jetzt 35 Seiten geworden. ich weiß nicht, ob sie schon mal probiert haben, eine Seite zu gestalten, aber es ist ein interessanter Prozess gewesen. Was heißt da gewesen! Er hält natürlich immer noch an.
Ich hoffe, sie ist gelungen!
Schauen sie mal auf working at home
Auf der Seite sind jetzt alle Bereiche zu finden, mit denen ich mich momentan beschäftige.
Angefangen vom Multilevel Marketing, über Affiliates, E-books bis zuBlogs und Domains.
Tatsächlich habe ich in der letzten Zeit sehr viele Angebote getestet und ausgewählt, bis diese momentane Sammlung zustande kam.
Jetzt habe ich begonnen diese Seite zu bewerben. Ganz konventionell bei Google und Yahoo.
Bei beiden mit kleinen Budget und unter genauer Kontrolle durch das Google Tool "Analytics".
Das sollten sie auf jeden Fall auch tun, falls sie mit einer Internetseite arbeiten.
Dazu habe ich auf der Seite Google Adsense eingerichtet, um genau verfolgen zu können, wie mein Angebot ankommt.
Ich bin sehr gespannt, ob mein Konzept überhaupt anklang findet, oder ob ich von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen bin.
Wir werden sehen!
Donnerstag, Januar 11, 2007
Was soll ich sagen, je länger ich im Net recherchiere, um so abgehoben und philosophischer wird die Definition.
Nach einem längeren Gespräch mit meiner Tochter Sophia, die ist echt und keine Weisheitsmuse, oder doch ?, na jedenfalls sagte sie zu mir:
" Als Künstler kannst du machen was du willst,kannst du denken was du willst und kannst auch definieren wie du willst."
Was wäre also die Freiheit der Kunst, wenn sie sich in den düsteren Fängen der Melancholie verlieren würde, wenn sie dem Wortlaut der Philosophie folgen würde, ohne ihr etwas entgegenzusetzen.
So kann ich mich jederzeit aus dem nur Nachdenken über die Exformation in die Praxis meiner Exformierungen flüchten? Nein, nicht flüchten sondern befreien, einen Schritt weitergehen als die Philosophie, einen Schritt weiter,als die enge der Alltäglichkeit zulässt.
So nehme ich mir irgendein Druckwerk, welches mir der schier unendliche Strom der postalischen Werbung zuspült und exformiere es.
Was ist das für ein Prozess?
Es ist die künstlerische Absurdität des Widerstandes gegen die Flut der Werbung, die ich manchmal einfach nicht mehr ertragen kann. Können sie an Plakatwänden vorbeischauen oder haben sie auch schon dieses Syndrom, dass man im Internet "Bannerblindness" nennt?
Dann übermale ich in meiner waagerecht-senkrecht Technik (warum, dazu später) einige dieser Druckwerke, auch als Prozess der Psychohygiene.
Ich exformiere sie, ich raube ihnen ihre "Informationen", bis auf einen winzigen Teil, ein Bild , einen Satz, ein Wort, um dem gequälten Material eine neue Bedeutung, einen neuen Sinn zu geben.
Das ist meine Definition der Exformation.
Dienstag, Januar 09, 2007
Neben meiner künstlerischen Tätigkeit und ein paar anderen Internethobbys, veranstalte ich 2 x im Jahr eine Visionssuche auf Kreta in der Nähe von Paleochora.
Falls sie mal dort waren, es gibt eine kleine, sehr schöne Schlucht die hinaufführt nach Anidri.
Dort, bei unserem Freund Mario, werden wir unser Basiscamp errichten.
Durch meine Initiation in den Schamanismus ist es mir ein großes Anliegen, den Menschen unserer Zeit ein ganzheitliches Weltbild zu vermitteln. Einen Neuen Weg für sich zu finden, sich einem größeren Zusammenhang zu öffnen, das ist für mich der Ansatz zur Visionssuche.
Klären der inneren Bilder und eine Zeit lang mit sich Selbst ALLeins zu sein.
HIER.ist der Link dazu(910KB pdf)
Ich hoffe sehr, ich habe mir mit dieser Eigenwerbung nicht die kleine Schaar der "Exformisten" vertrieben.
Demnächst mehr zum Blog-Thema
Montag, Januar 08, 2007
Auf der Suche nach einem weiterführenden Verständnis der Exformation bin ich auf folgende Überlegung gestoßen:
Exformation
“Die Informationsgesellschaft wird nicht deshalb als so anstrengend empfunden, weil sie zuviel, sondern weil sie zuwenig Information enthält.
Der Mensch in der Informationsgesellschaft muß große Mengen Exformation exzitieren, wenn er seiner Arbeit nachgeht; es gilt in wenige Zeichen auf einem Bildschirm Bedeutung hineinzulesen. ...
Die Verarmung der Sinneswahrnehmung und der Bedeutungsmangel des Informationsflusses werden zum Gesellschaftlichen Problem. Der Mensch ist auf eine geringe Bandbreite heruntergestuft worden und beginnt sich zu langweilen.”
Nachzulesen unter http://www.wohnbau.tugraz.at/download/pdf/Exformation.pdf
Ein interessanter Ansatz: Der Mensch beginnt sich zu langweilen...!!
Die Verarmung der Sinneswahrnehmung durch Computerarbeit, die Reduktion der Sinne auf die Optik ist tatsächlich eine Verarmung, der ich durch wochenendliche Wanderungen zu entgehen versuche.
Ist also die Computerarbeit per se eine exformatorische?. Nein, jedenfalls nicht nach meiner persönlichen Sichtweise, denn gerade die Exformation führt zu Sinn und Bedeutung und diese ist nun wirklich keine Verarmung.
Die Reduzierung der Arbeitswelt am Computer auf das rein optisch-denkerische würde ich nicht als Exformation bezeichnen.
Sie ist das, was sie ist, eine Verarmung, eine Reduktion menschlicher Möglichkeiten auf ein paar Quadratzentimeter Bildschirm, wohingegen die Exformation uns erst die Möglichkeit der Reflektion, der Auswahl gibt.
Die Diskussion ist offen!
Dienstag, Dezember 05, 2006
Danke für den Kommentar, aber auf dieser Seite gibt es schon eine kurze Definition des Begriffes Exformation. Ich versuche es nochmal auf meine Weise. Muß aber dazu sagen, das ist MEINE Interpretation.
Exformation = der Prozeß des Herausfilterns von Sinn und Bedeutung aus der unendlichen Menge der Information.
Wir tun es ständig nur wissen wir nicht, wer in uns es tut, nach welchen Kriterien wir exformieren, dh. unsere Person, unser Erscheinungsbild unsere Einstellungen und Überzeugungen werden zum großen Teil durch unsere Exformation bestimmt.
Durch die Art und Weise unserer Informationsverarbeitung, durch das Aussondern von Information werden wir geprägt und nehmen unsere Welt in dieser speziefischen Weise wahr.
Aus dieser "Restinformation" stetzen wir unsere Welt zusammen und glauben, wir wüssten wie es geht, dabei ist es genau das, ein Zusammensetzen von dem, was unsere persönliche und kulturelle Exformation übriggelassen hat.
Wir sehen die Welt nicht wie sie wirklich ist, sondern nur ihren exformierten Teil.
So, ich bin kein Philosoph, aber vielleicht gibt es ja unter den 3 Lesern und Innen
jemanden, der sich traut einen philosophischen Kommentar dazu abzugeben.
Ich hoffe ein wenig zur Klärung beigetragen zu haben.
Vielen dank an Lance für den Kommentar.
Dienstag, November 21, 2006
So ist es halt. Ich bemerke, das Leute, auch sie? diese Seite lesen und dann sogar weiterklicken, aber hier keine Spuren hinterlassen. Wenn sie wieder einmal hier vorbeikommen, hinterlassen sie doch mal einen Kommentar zum Thema Exformation und wie sie das^sehen. ich würde mich sehr freuen.
Liebe Grüße aus Wien
Sonntag, November 19, 2006
Nun hat es doch etwas länger gedauert, bis ich mich wieder melden kann, aber manchmal spielt das Leben doch unvermutete Dinge. Seit ca.2 Monaten beschäftige ich mich intensiv mit der Werbung im Internet. Da ist es für mich besonders auffällig, das die Werbung das Prinzip der Exformation noch nicht begriffen hat.
Fällt es ihnen auch auf, das, wo man hinschaut, die Webseiten voll sind mit schillernder und flimmernder Werbung. Weniger ist mehr gilt hier offensichtlich nicht.
So hab ich versucht, meine neue Webseite, mit der ich Online-Marketing betreibe davon freizuhalten.
Schauen sie mal auf:
www.workingathome.at
Sonntag, Oktober 15, 2006
Donnerstag, Oktober 12, 2006
Nun mal ein bischen Werbung für meine Variante der Exformation.
Auf www.exformation.at stelle ich ihnen mein Exformationsprojekt vor.
Bis jetzt habe ich ca 2000 Blätter"exformiert".
Desweiteren viel großformatige Leinwände mit exformierten Blättern beklebt und weiterbearbeitet.
In letzter zeit habe ich eingescannte Blätter mit dem Computer bearbeitet, auf Leinwang geplottet und nochmals übermalt. Eine sehr spannende Zusammenarbeit.
Der Computer liefert die Strukturen und die Malerei das Material.
Montag, Oktober 09, 2006
Die Leute haben das wirklich gut zusammengefasst , hier noch ein Ausschnitt(incl.Titel)
Seit Jahren beschäftigen wir uns im eigenen Unternehmen mit Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten des Exformations-
managements. Dabei wurde immer deutlicher, dass Exformation stets auch „Vernichtung“ von Information bedeutet, insofern dabei eine große Informationsmenge über die vielen Mikrozustände eines Sachverhalts jeweils auf die kleine Informationsmenge eines Makrozustands reduziert wird. Denn eine Ordnung können wir nur wahrnehmen, wenn wir die oft unermessliche Menge an vorliegenden Informationen auf wenige Bits reduzieren.
Gerade im IT-Sektor, der ja im Prinzip diese notwendigen Exformationsprozesse bereitstellen soll, kann man oft gegenläufige Trends beobachten. Es geht mehr um „technische Machbarkeit“ als um „das Wesentliche“. Man hat häufig den Eindruck, dass hier mit hoch komplexer und sehr teurer IT-Technologie „Informationsmüll“ verwaltet wird.
Offensichtlich ist das ein sehr sperriges Thema, das eigentlich niemanden interessiert, außer witzigerweise ein paar Künstler auf der einen Seite und Management-Trainer auf der anderen Seite.
Es ist ein Zukunftsthema, welches erst wenige für sich entdeckt haben.Jetzt einmal ein Beitrag der Management-Leute:
„Es ist schwierig, Phänomene zu untersuchen, deren Existenz man nicht erwartet.“
Dieser Satz von Endel Tulving und Daniel L. Schacter umreißt die Herausforderung des Wirtschaftens im Informations-
zeitalter. Das Prinzip der Exformation negiert dies nicht, gewinnt ihm aber durch einen Wechsel der Perspektive eine ganz neue Dynamik ab. Diese neue Perspektive beschreibt Tor Norratranders so: „Bewusstsein ist das Ergebnis eines umfassenden Aussortierens von Information, und seine Genialität beruht nicht auf der Information, die es enthält, sondern auf der, die es nicht enthält.“.
Der Prozess der Verarbeitung und Aufnahme von Information ist immer auch mit dem Verstehen von Information gekoppelt. Dabei ist grundsätzlich die Tendenz zu beobachten, dass Information stark reduziert wird. Diesen Reduktionsprozess nennen wir Exformation. Erst dann, wenn Information einen exformativen Prozess durchlaufen hat, wird sie zur verstandenen und verwertbaren Information, die nun kommunizierbar ist.
http://www.ks-systemhaus.de/exfor-ma_2.php
Ich glaube, es wird noch spannend!
Sonntag, Oktober 08, 2006
Noch eine Definition
Stanislaw Lem sagt:
Exformation und Information
Den Begriff der Exformation gibt es nicht. Ich verwende ihn jedoch, um den Unterschied zum traditionellen Bedeutungsbereich einer INFORMATIONEXPLOSION kurz darzustellen. "Explosion" stammt vom lateinischen EXPLODO ab, was in etwa "Abstoßen" bedeutet. Im Grunde genommen geht es um eine Detonation, die sich ausbreitet und dadurch das Sprengmaterial abstößt oder auch verstreut, so daß die zu einer solchen chemischen Verwandlung fähige Substanz in Sekundenbruchteilen expandiert, um einen mehrere tausendmal größeren Raum als die Ausgangsform einzunehmen.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2108/1.html
Ich glaube, das der Begriff der Exformation sich dennoch gut "eingebürgert" hat.
Freitag, Oktober 06, 2006
Information fußt also auf dem Sediment von Exformation, der aus Gründen der Relevanz und Praktikabilität ausgeschlossenen Information, zwecks effektiver Kommunikation und effizienten Handelns. Unsere Gattung hätte nicht gedeihen und überleben können, wäre sie nicht derart vorgegangen. Aus effizientem Handeln erwuchs technologisches Wissen in ständiger Abwägung von Redundanz und Relevanz, einsetzend schon mit basal-biotischer Information im limbischen Gürtel, der sich um das Stammhirn legt und die cortikale kognitive Informationsverarbeitung emotional bewertet und gewichtet.
http://www.inst.at/trans/16Nr/01_2/gfesser16.htm
Donnerstag, Oktober 05, 2006
Im Prozeß des Aufnehmens von Information, der nach von Weizsäcker immer ein Verstehen von Information ist, ist aber eine grundsätzliche Tendenz zu beobachten: Verstehen geht immer mit Reduktion von Information einher.
Für diesen Prozeß der Informationsreduktion, der immer mit dem Prozeß des Verstehens gekoppelt ist, hat der dänische Wissenschaftsjournalist Tor Nørretranders den Begriff der Exformation geprägt.
Folgen wir seinem Ansatz, so wäre Information in einer regelrechten Umkehrung des weizsäckerschen Wortes erst einmal gerade das, was nicht verstanden wird. Gemäß seiner Auffassung gilt, dass erst wenn Information eine Exformation durchlaufen hat, sie zur verstandenen Information, zur kommunizierten und kommunizierbaren Information wird.
www.schuledesrades.org
Mittwoch, Oktober 04, 2006
Exformation in meinem Projekt ist der in den Bildern ersichtliche Prozess der Übermalung der "Information" in der dargestellten Technik.
Die auf dem Druckwerk, der ganz normalen Zeitung, enthaltene "Information" wird dem Betrachter, der Betrachterin, entzogen und gelangt so in das unaussprechliche Geheimnis der Kommunikation zurück.
Der Vorteil der oben beschriebenen Verfahren, nämlich der Übermalung von "Informationen", liegt auf der Hand!
Die geplagten Papiere erhalten einen neuen Daseinssinn, die "Informationen" verschwinden, transzendieren gleichsam auf eine höhere Ebene, um von dort den Weg in die Kunstgeschichte anzutreten.
Das können sie natürlich nur, wenn man sie auch bemerkt und kauft, bzw verkauft und sich mit der Frage auseinandersetzt, ob vorher oder nachher mehr Informationen auf dem Stück Zeitungspapier enthalten sind.
Oder ist die Übermalung von Informationen nur ein stummer Protest meinerseits, weil ich die
Flut der "Information"zB tausender Plakatwände nicht mehr ertrage?
Jedenfalls habe ich in den letzten Jahren tausende Seiten übermalt. Ein Prozeß der ständigen Auseinandersetzung mit dem Thema Exformation jedenfalls.
Dienstag, Oktober 03, 2006
Ich muß schon sagen, dass richtige Freude aufkommt, wenn ich in den unedlichen weiten des Web auf gleichgesinnte treffe. Heute habe ich einen blog gefunden, der sich auch exformation nennt. Irgendwo in Oakland. Dazu ist er auch noch ein Künstler. Ich kann ihnen die Seite wirklich empfehlen.
http://exformation.blogspot.com
Ein Experiment
Nachfolgend ein Experiment, welches Nörretranders vorschlägt, um die Verarbeitungsfähigkeit des Gehirns zu demonstrieren
Die unbewußte Verarbeitungsfähigkeit
Zur besseren Verdeutlichung schlägt Nørretranders ein einfaches Experiment vor: Die Augen schließen, den Kopf zur Seite drehen und die Augen für einen Sekundenbruchteil zu öffnen. Sie dann wieder schließen und versuchen sich an das Gesehene zu erinnern. Der Sinn des Versuchs ist folgender: Auch wenn wir bewußt in diesem kurzen Augenblick des Augen-öffnens kaum etwas wahrnehmen, können wir mit etwas Übung das gesehene Bild mit geschlossenen Augen »auslesen«. Wir sehen also in einem Sekundenbruchteil vielmehr, als uns unmittelbar bewußt ist, denn das Bewußtsein arbeitet langsam. Es braucht Zeit, die gesehenen Bilder und Informationen bewußt auszuwerten.
Nørretranders fragt: »Woran haben Sie gedacht, während Sie diese Übung durchführten? Schauen Sie vom Buch auf und denken Sie nach, woran Sie in den Sekunden gedacht haben, als Sie [aus dem Fenster] ... sahen. ... Rekonstruieren Sie Ihre Gedanken. Lassen Sie sich Zeit.«
Er zieht ein einfaches Fazit aus dieser Übung: es dauert wesentlich länger, sich klarzumachen, was mensch gedacht hat, als das Denken dieser Gedanken selbst: »Das Bewußtsein ist viel langsamer als das innere mentale Leben. Im Kopf passiert mehr, als uns bewußt ist, es sei denn, wir halten inne und denken nach.« * Diese Erfahrung läßt sich natürlich auch auf die anderen Sinneswahrnehmungen übertragen. Geräusche, Geschmack, Körperwahrnehmungen - über alles können wir rückblickend (je nach Übung) Informationen abfragen. Sie sind »unbewußt« vorhanden, aber nur nicht von uns wahrgenommen worden.
http://home.arcor.de/m_enning/leben/bewusst_bandbreite.htm
Sonntag, Oktober 01, 2006
Exformierte Zeitung:Dieses Bild ist eine exformierte Zeitung, dh eine Zeitung die ich
bis auf kleine Reste übermalt habe. Sinn dieser Übung ist es, einen neuen Zusammenhang herzustellen, den Betrachter zu einer
anderen Form der Auseinandersetzung "zu verleiten". Die Dinge nicht immer aus dem gleichen Blickwinkel zu betrachte, Informationen zu hinterfragen und herauszufinden, ob sie überhaupt Sinn und Bedeutung enthalten. Natürlich enthält auch mein Bild Information, die wieder Exformiert wird, sobald man das Bild betrachtet. ich glaube, dieser Prozeß findet ständig statt und wir nennen ihn lernen. Oder ?
Freitag, September 29, 2006
"Die Ouelle von Wahrheit, Schönheit und Weisheit ist die Information, die man losgeworden ist. Die Exformation.
Sie hat Wert und Bedeutung, da für ihre Schaffung Entropie in der Umgebung erzeugt werden mußte. In jeder Sekunde entledigt sich das Bewußtsein des Menschen Millionen von Bits, um jenen besonderen Zustand zu erreichen, den wir Bewußtsein nennen. Bewußtsein hat daher mehr mit Exformation als mit Information zu tun. Unser Bewußtsein ist eine Art Bühnenscheinwerfer, der nur das Wesentliche beleuchtet"(Tor Nörretranders).
